Die Wahl zwischen warmweißem 2700–3000 K, neutralem 3500–4000 K oder kühlerem 5000 K beeinflusst direkt Atmosphäre und Wahrnehmung von Materialien. Hoher Farbwiedergabeindex (CRI 90+) lässt Farben natürlicher wirken, besonders Holz, Pflanzen und Textilien. Dimmbarkeit ist entscheidend, damit das Licht tagsüber energetisiert und abends sanft beruhigt. Kombiniere Linienlicht für Akzente mit indirektem Schein, um Tiefe zu erzeugen, ohne Blendung oder harte Schatten.
Setze den Fokus dort, wo dein Blick natürlich ruht: hinter dem Sofa, am Kopfteil, entlang eines offenen Regals oder um eine Nische. Eine weich geführte Lichtlinie betont Texturen, vergrößert optisch kleine Räume und lenkt Aufmerksamkeit von weniger attraktiven Bereichen. Vermeide direkte Spiegelungen im Fernseher oder Glasflächen. Kurze, wiederholte Segmente können Rhythmus schaffen, während eine durchgehende, ruhige Linie Klarheit und Struktur vermittelt.
Miss die real benötigte Länge, berücksichtige Ecken und Kabelwege, und prüfe die Leistungsaufnahme pro Meter. Addiere anschließend mindestens zwanzig Prozent Reserve für das Netzteil, damit es leise, kühl und zuverlässig arbeitet. Lange Strecken profitieren von beidseitiger Einspeisung, um Helligkeitsabfall zu vermeiden. Plane Dimmer oder Controller frühzeitig mit ein, achte auf Kompatibilität, und lege fest, wo Stecker unauffällig sitzen, ohne Möbel zu blockieren oder Leisten zu überlasten.






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